$ 50 kassiert, und ab auf den ersten Tisch bei NL10. Laut der Tabelle die man im pdf-Handbuch zur Shortstack Strategie erhält soll man sich mit $2 einkaufen.
Nun das altbewährte (naja zugegeben noch nicht altbewährt weil noch ‚etwas stockend‘ angewandte
) Spiel mit warten auf gute Karten, Situation einschätzen, erhöhen oder All in gehen. Das macht man so lange bis man schließlich:
1.) Unter € 1.50 fällt oder überhaupt pleite geht, sprich ein All-in verliert. In dem Fall muss man sich wieder auf die vollen € 2 nachkaufen und das Spiel beginnt von vorne.
2.) Über € 2.50 kommt. Dann ist es an der Zeit den Tisch zu verlassen und sich auf einem anderen – wieder mit € 2 Startkapital – nieder zu lassen.
Ich weiß das klingt nicht weltbewegend da man sich im Bereich von +- € 0.50 bewegt, aber wir sind ja auch noch auf einem ziemlich niedrigen Limit ![]()
Im besten Fall verlässt man öfter den Tisch mit über € 2.50 als man sich nachkaufen muss. Da man nur sehr wenige, dafür sehr starke Hände spielt ist die Wahrscheinlichkeit dafür sehr hoch – das ist das Grundprinzip der Shortstack-Strategie.
Nach diesem System verfährt man schließlich so lange, bis man seine Bankroll von € 50 auf € 120 erhöht hat. Dies kann natürlich – stell‘ ich mir zumindest vor – ein sehr langwieriger Prozess sein, wichtig ist aber dass man auf keinen Fall das Limit wechselt – weder nach oben noch nach unten.
Die Gefahr liegt offenbar darin dass man für ein höheres Limit nicht genügend ‚Reserven für schlechte Zeiten‘ besitzt, im Gegensatz dazu hat man aber zu viel Kapital um auf einem niedrigeren Limit (wo man natürlich auch weniger Gewinn machen kann) herum zu gondeln. Teil 3 meines bahnbrechenden, ultimativen Bankroll Management Berichts gibt’s Morgen