Wie vor ein paar Tagen versprochen werde ich mich in diesem Blog Eintrag ein bisschen genauer mit dem Thema Bankroll-Management beschäftigen.Vorhin habe ich mir auch ein paar andere Blogs (größtenteils auf Englisch) passend zum Thema durchgelesen um mich ein bisschen besser zu informieren.
Was man so aus den Einsteiger-Artikeln auf pokerstrategy herauslesen kann, ist die sorgfältige Verwaltung seines Pokerkontos schließlich ein wichtiger Aspekt um mit der Shortstack-Strategie erfolgreich spielen zu können.
Auf partypoker (und vermutlich bei allen anderen Online-Poker-Anbietern auch) gibt es verschiedene ‚Limits‘ bei denen man spielen kann. ‚Limit‘ bedeutet nichts anderes als die Höhe der Blinds (Pflichteinsätze), die an diesem Tisch zu bezahlen sind.
Die Blinds haben schlichtweg den Sinn, dass man sich nicht an den Tisch setzen und stundenlang auf gute Karten warten kann, ohne jemals etwas zu bezahlen… reihum müssen eben Small Blind (erste Position nach dem „fiktiven Kartengeber“ = Dealer) und Big Blind (zweite Position nach dem Kartengeber) in den Pot eingezahlt werden. Somit verringert sich das eigene Vermögen – auch wenn man kein einziges Blatt spielt – am Tisch kontinuierlich, man kann nicht ewig auf ein gutes Blatt warten.
Muss man auf einem Tisch nun $ 0.05 für den Small Blind und $ 0.10 für den Big Blind bezahlen, handelt es sich um das Limit NL10 (No Limit, 10 cent Big Blind). ‚No Limit‘ steht in diesem Fall für die Pokervariante, also No Limit Texas hold’em.
Bei NL20 sind die Blinds somit $ 0.10 und $ 0.20, bei NL 50 betragen sie $ 0.25 und $ 0.50.
Im Normalfall ist der Big Blind stets das Doppelte des Small Blinds. Soweit so gut.
Mit den $ 50 Startguthaben wird einem nun ‚befohlen‘ bei NL10 einzusteigen. Wie’s weitergeht, wann man aufsteigen darf usw. werde ich morgen erörtern.