Wochenausblick und Pokerlegende

by admin on Feb 28th in Allgemeines, Spieler und Events

Eine ereignisreiche und stressige Woche neigt sich dem Ende zu. Nachdem ich Freitag meine dritte und vierte Prüfung innerhalb von 3 Tagen absolviert hatte, ging‘s gleich mal ab nach Linz um nach der intensiven Lernwoche etwas die Anspannung loszuwerden und die (hoffentlich positiven Ergebnisse) zu feiern. Am Samstag dann wieder zurück nach Wien und den Abend erstmal entspannt vor dem Fernseher verbacht (nach der anstrengenden Freitag-Nacht war nichts anderes möglich ;) ). Heute geht’s dafür schon wieder weiter mit Internet-Recherche und Bewerbungen schreiben für mein anstehendes Praktikum. Am liebsten hätte ich das schon hinter mir, denn schön langsam drängt die Zeit.

Das ist im Prinzip auch schon einer der Hauptinhalte der kommenden Woche. Neben lediglich 2 Tagen an der Uni werde ich mich weiter um meine Bewerbung kümmern und mich in eine erste Literaturrecherche betreffend meiner Bachelorarbeit stürzen. Zudem habe ich mich gemeinsam mit einem Studienkollegen für Freitag bei einem Wettbewerb für junge Kreative der Werbebranche (auch solche in Ausbildung ;) ) angemeldet, mal sehen wie wir da abschneiden werden.
Alles in allem wird die Woche nicht übermäßig stressig, vor allem kann ich mir alles relativ frei einteilen. Deshalb möchte ich auch mindestens ein Mal im Concord Card Casino vorbeischauen, entweder am Donnerstag zum wöchentlichen Mini Deep Stack – Turnier, oder an einem beliebigen Tag der Woche um ein bisschen Cashgame-Luft zu schnuppern.

Um mich darauf einzustimmen, möchte ich ein bisschen den ‚Spirit der Legenden‘ aufsaugen und heute nach dem nach dem „Godfather of Poker“ – Doyle Brunson – noch einen weiteren (leider bereits verstorbenen) Veteranen des Pokergeschäfts vorstellen:
David Reese

Der aus Ohio stammende Pokerprofi David Reese, oder vielen besser bekannt unter seinem Spitznamen „Chip“ Reese, wurde am 28 März 1951 im US-Bundesstaat Ohio, genauer gesagt in der Stadt Centerville, geboren. In jungen Jahren studierte er Volkswirtschaftslehre am Dartmouth College. Diese Einrichtung ist (ebenso wie Harvard, Princeton, Yale, etc.) Teil der elitären „Ivy League“, also ein sehr angesehenes College.
Danach schrieb er sich an der Stanford Law School ein, nachdem er aber $ 40.000,- beim Poker in Las Vegas gewonnen hatte, entschied er sich professioneller Pokerspieler zu werden.

Im Verlauf seines Lebens gewann er 3 Turniere der World Series of Poker und wurde von DoyleBrunson in dessen Buch ‚Super/System‘ als der beste Seven Card Stud Spieler der Welt bezeichnet. Neben Seven Card Stud war H.O.R.S.E. (5 Varianten des Pokers werden nacheinander gespielt) seine große Leidenschaft.
Hier konnte er im Jahre 2006 auch den größten Erfolg seiner Karriere verbuchen, indem er das $ 50.000 H.O.R.S.E.-Event der World Series of Poker gewinnen konnte.
1 Jahr später verstarb „Chip“ Reese an den Folgen einer verschleppten Lungenentzündung.
Er galt Zeit seines Lebens als einer der absolut besten (vor allem Allround-) Pokerspieler, und wurde bereits 1991 aus jüngster Spieler aller Zeiten in die Poker Hall of Fame aufgenommen.

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