So, nachdem das Semester an der Uni (in Form einer Semester-Reflektion) mit dem heutigen Tag nun endgültig zu Ende gegangen ist, kann ich mich meinem geliebten (und oft auch gehassten) Hobby Poker zuwenden. In diesem Posting geht’s nun weiter mit den kurzen Zusammenfassungen diverser Anbieter. Heute:
Everest Poker
Die Software Everest Poker ist im Besitz der GigaMedia Limited, einem sehr großen Anbieter von online Unterhaltungs-Software und –Diensten. GigaMedia Limited selbst wurde 1999 gegründet, einige Jahre später – nämlich 2005 – stieg man mit Everest Poker schließlich ins Online Poker Geschäft ein.
Mittlerweile hat sich die Software unter die Top 6 weltweit gemausert, zu Stoßzeiten tummeln sich ca. 5000 Spieler gleichzeitig an den virtuellen Tischen. Besonders bei No Limit sind immer mehr als ausreichend Tische vorhanden, etwas schlechter sieht’s hier bei Fixed Limit aus, aber das ist für mich ohnehin nicht relevant.
Everest Poker wird nachgesagt, relativ viele schwache Spieler – Fische – anzuziehen, und somit für gute Spieler eine attraktive Basis zu bilden. Laut diversen Reviews ist es hier vor allem auf den Low- und Midstakes (also niedrigen und mittleren Limits) besonders profitabel zu spielen.
Das Pokerstrategy Forum bestätigt diese ‚These‘ ebenfalls, besonders Shortstackspielern wird empfohlen hier einzusteigen.
Die deutschsprachige Everest Poker Homepage ist ähnlich wie die der bisher analysierten Anbieter ebenfalls sehr klar und übersichtlich strukturiert. Aber nur auf den ersten Blick, denn bei genauerer Betrachtung bemerkt man dass die Seite kaum in die Tiefe geht, sprich sehr seicht aufgebaut ist. Zu den einzelnen Punkten wie ‚Grundlagen‘ etc. gibt es deutlich weniger Infomaterial, ein Video oder gar Flash-Tutorial (wie bei bwin) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Um die ‚Pokerschule‘ – die wie bei jedem Anbieter auch hier vorhanden ist – durchzumachen, muss man die Software erst herunterladen.
Weiters habe ich vorab auf der Homepage keine guten Screenshots von Lobby oder Tischansicht finden können, und mich hier erstmal über Google Bildersuche schlau gemacht.
Die Lobby gefällt mir persönlich zwar nicht so gut – vor allem das Design wirkt irgendwie ‚plump‘ – ist aber dennoch logisch strukturiert und man findet sich bestimmt schnell zurecht.
Das Tischdesign ist irgendwo zwischen modern und klassisch angesiedelt, man sieht bis zu 10 Herrschaften in etwas altmodischen Stühlen um den ovalen Tisch sitzen, das Kartendesign ist etwas sonderbar, aber das lässt sich bestimmt alles individuell anpassen.
Als Pluspunkt zu erwähnen ist das – auch von anderen Reviews gelobte – Bonussystem, der sogenannte ‚VIP Summit Club‘.
Besonders positiv ist mir auch der Start-Bonus aufgefallen. Laut Homepage bekommt man bei der ersten Einzahlung – unabhängig von der Höhe der Einzahlung – einen Bonus von $ 200,-, über Pokerstrategy sogar $ 300,-.
Zwar muss man diesen Bonus mithilfe der Summit Points erst frei spielen, dennoch klingt das ganze sehr lukrativ.