PCA Main Event
by Martin on Jan 14th in Allgemeines
Gestern wurde der Final Table des PCA Main Events ausgespielt. Die meisten erwarteten einen sehr schnellen Final Table, denn die Spieler waren im Vergleich zu anderen Final Tables alle sehr short, aber im Endeffekt zog sich der Final Table dann doch bis spät abends. Sehr positiv zu vermerken ist, dass es wie letztes Jahr einen Live Stream gab, der wieder mit Hole Cards ausgestrahlt wurde und daher auch mit 30 Minuten Zeit verzögert. Diese Feature nützen einerseits viele Pokerspieler, die sich für das Final Table Spiel interessieren, denn im Gegensatz zu TV Produktion sieht man wirklich jede Hand und kann alle Karten einsehen. Außerdem kommt mit diesem Feature auch eine weitere taktische Komponente bei den Finalisten hinzu, denn diese können sich im Nachhinein informieren, was ihre Gegner in den einzelnen Hände hatten, und auch ihr eigenes Spiel beurteilen, ob es richtig oder falsch war, dies oder jenes zu tun. Ich persönlich verfolgte auch den Final Table. Sehr positiv hat mich Faraz Jaka beeindruckt, der als Chipleader an dem letzten Tisch gestartet war. Er spielte alles ziemlich trocken runter, bis er 4 handed mit seinen Jacks gegen die Vierer von John Diabelli verlor und dann erstmals im ganzen Verlauf der Turnier als short stack spielen musste. Vierte wurde Xuan Liu, die bereits bei der EPT San Remo einen dritten Platz gemacht hatte. Als dritter musste sich Faraz Jaka zufrieden gegebn. Im Head-Up setzte sich schließlich John Diabella gegen Kyle Julius durch. Diabella hatte den ganzen Final Tisch über großes Glück, aber so hat man wieder eine kleine Moneymaker Story, in der ein Amateur 1,7 Mio. US-Dollar mit nach Hause nehmen kann.
Euer Johannes