Happy new year

Wilkommen zurück im neuen Jahr. Ich wünsche allen Lesern für die kommenden zwölf Monate – vor allem natürlich beim Poker spielen – viel Glück, Erfolg und einen nie enden wollenden Upswing, privat als auch beruflich ;)

Silvester in Prag habe ich (mehr oder weniger) gut überstanden, bin wieder heil in Österreich angelangt und werde mich Anfang kommender Woche zurück auf den Weg nach Wien machen.

Die erhoffte Erleuchtung ist mir auf diesem Silvester-Kurz-Städte-Trip leider nicht gekommen, im Gegenteil muss ich jetzt eher schauen nach drei anstrengenden Partynächten wieder zu Kräften zu kommen um mich auf die bevorstehenden Aufgaben (ich denke da jetzt weniger an Poker sondern mehr an die Uni) konzentrieren zu können, denn die haben sich leider während meiner Abwesenheit nicht von selbst erledigt :)

Seit ich mich vorhin eben bei Pokerstrategy eingeloggt habe, bin ich um folgende Erkenntnis schlauer:

Nur weil man den Silber-Status irgendwann mal erreicht hat ist das noch keine Garantie dass man ihn fortan auch immer besitzt ;)

Soll auf Deutsch heißen: Ich bin wieder abgerutscht auf Bronze. Pokerstrategy wertet immer nur die Points die man in den – glaub‘ ich – letzten 4 Wochen – oder so – erspielt hat.

Somit gibt’s jetzt erstmal den letzten Bronze-Artikel der sowieso noch ausständig ist. Mal sehen ob ich dann heute noch Zeit finde um mit meiner halbtoten Bankroll wieder ein paar Strategypoints über Partypoker zu erspielen.

Die Überschrift des Artikels „Die 8 Spielertypen und wie du an ihr Geld kommst“ gibt’s schon mal einen sehr guten Überblick worum’s in diesem letzten Bronze-Artikel denn nun geht. In den untersten Limits ist es zwar nicht so wichtig die Gegner genau zu analysieren und in eine der 8 Spieltypen zu kategorisieren, aber mit ansteigenden Limits kann einem das schon die eine oder andere Hand retten.

Grundsätzlich kann man seinen Gegner schon mal anhand zweier Fragen wesentlich unterscheiden:

  • Spielt der Gegner viele oder wenige Hände? àEin Gegner der beinahe jede Hand spielt wird „loose“, das Gegenteil – also ein sehr zurückhaltender Spieler – wird dagegen „tight“ betitelt.
  • Spielt der Gegner seine Karten aggressiv oder passiv?  à Aggressive Gegner können gut mit Checkraise oder Bluffinduce ‚behandelt‘ werden. Bei einem Bluffinduce signalisiert man eine schwache Hand, um den Gegner dazu zu bringen einen Bluff anzusetzen. à Passive Gegner können hingegen mit einfachen Valuebets in die Flucht geschlagen werden ;)

Es sollte nun immer das „Gegenteil-Prinzip“ angewendet werden. Was dabei genau zu beachten ist bzw. worum’s hier überhaupt geht werde ich wohl oder übel erst im morgigen bzw. nächsten Posting erläutern können. Denn gerade plagt mich einfach zu sehr das schlechte Gewissen, und ich hab‘ den Eindruck die to-do-Liste für die Uni starrt mich nun schon seit einiger Zeit seltsam böse an :D

Posted by Dominic   @   3 January 2010

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