Die 8 Spielertypen – Teil 2
by admin on Jan 7th in Allgemeines, Tipps und Tricks
Weiter geht’s mit dem „zweiten Streich“ und somit den noch ausständigen Spielertypen.
Der Maniac
Der Maniac ist das komplette Gegenteil der bisher genannten Typen. Pokerstrategy vergleicht ihn mit James Dean: „Wild und unzähmbar, nur meist nicht so cool wie das tote Original… also eine Art Til Schweiger“
Naja wieder zurück zum Ernst der Sache: Der Maniac hat einen Super-aggressiven Spielstil, er sieht Poker nicht als Strategiespiel sondern als Schw***vergleich (Wiederum Zitat Pokerstrategy) und wenn ihm etwas schwer fällt, dann das verlieren. Somit versucht der Maniac möglichst viele Hände – oft auch mit Bluffs – irgendwie für sich zu entscheiden. Folgende Richtlinien sollte man also beachten wenn man gegen ihn antritt:
• Sehr Tight spielen
• Den Gegner zu Bluffs verleiten
• Selber nicht versuchen zu bluffen
Man sollte nicht auf einmal anfangen sich selbst oder dem Maniac etwas beweisen zu wollen, sondern ruhig und sachlich sein Spiel abziehen. So wird man gegen diesen Spielertypen auch meist zum Erfolg kommen.
Der LAG
Lag steht für Loose Aggressive und stellt eine Vorstufe zum Maniac dar. Ein Lag spielt sehr viele Hände, und diese sehr aggressiv. Vor einiger Zeit noch war dies beim Online Pokern eine weit verbreitete und vor allem auch profitable Spielvariante auf den höheren Limits. Mittlerweile ist man hier aber mit einer TAG – Spielweise besser beraten. Auf den niedrigeren Limits gibt es grundsätzlich keine/kaum gute LAGs, weil viele Spieler zwar LAG spielen wollen, aber die richtige Spielweise nicht beherrschen.
Ein guter Lag zeichnet sich dadurch aus, dass er vor allem nach dem Flop eine Menge herausholen kann. In marginalen Spielsituationen gelingt es ihm oft die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Da diese Spielweise einem Maniac ähnlich ist, funktioniert die Kontrastrategie auch ähnlich:
• Generell etwas tighter spielen als sonst
• Auf keine sinnlosen Zweikämpfe einlassen
• Den Gegner zum Bluffen verleiten
Die Callingstation
Vor allem früher war dieser Spielertyp sehr weit verbreitet, die Online Pokertische waren überfüllt mit (Zitat Pokerstrategy) „Spielern deren Software keinen Fold-Button besaß“
Eine Callingstation hat ihren Namen wirklich verdient, denn sie kennt lediglich einen Spielzug: den Call. Selbst wenn dieser Spielertyp eine starke Hand besitzt wird er nicht selbst aktiv. Somit ist es etwas knifflig gegen solche Gegner anzukommen:
• Nicht Bluffen
• Wenn man eine gute Hand hat: setzen
• Die Callingstation nicht zum Bluff verleiten, denn… sie wird es nicht tun ![]()
• Öfters kleinere Valuebets, denn Callingstations gehen auch mit hoffnungslosen Karten noch mit
• Macht die Callingstation mal Action, hat sie in der Regel ein Monster
Das wichtigste ist: von Callingstations nicht auf tilt bringen lassen, auch wenn sie – zugegeben – extrem nervig sind.
Den letzten und witzigsten Spielertyp – und somit den Abschluss dieses Theorieteils – gibt’s morgen.