Als Railbird
by admin on Jul 8th in Allgemeines
Eines Abends hab ich mir, nachdem ich bei allen Turnier bereits busto ging, vorgenommen, dass ich mich nicht nur auf mich konzentriere, sondern meine ganze Aufmerksamkeit und Konzentration auf meine Freunde und ihre Turnier zu richten. Und was man da so alles zu sehen bekommt, würde man seine Bad Beats zu schätzen wissen.
Es tat sich folgend Situation bei einem Subturbo auf: Mein Freund befand ich mit AA im Big Blind und der Spieler UTG limpt mit seiner Hand. Da sogar der Small Blind nicht auffüllen wollte checkte mein Freund die Preflop-Nuts. Heads-Up zum Flop von 6A6. Fullboat für meinen Freund. Er check-raist den Einsatz seines Gegners, der daraufhin allin ging.
Sein Gegner zeigte Q6 für den Drilling. Turn war ein König und der River bracht den letzten 6er im Deck für die Quads.
Also ein klassischer River-One-Outer auf Fulltilt. Gottseidank war es nicht allzu viel Geld und auch kein großes Turnier.
Wenn man jemanden railt bekommt man ebenso den spürbaren Downswing mit, wenn man richtig sieht wie er jedes Mal mit KK ins Asse läuft oder mit Asse gegen schlechter Pockets verliert. All jene Sachen geben einem ein gutes Gefühl auch wenn man weiß, dass es dem eigenen Freund zu diesem Zeitpunkt bescheiden geht.
Es soll jetzt natürlich nicht so rüberkommen, dass ich schadenfroh wäre. Ich will nur damit ausdrücken, dass ich mich wohler fühle zu sehen, wenn es andren genauso geht wie mir es geht.
Also ein kleiner Tipp von mir: Wenn es mal nicht so laufen soll, ihr jedoch nicht auf den grünen Fliz verzichten wollt, dann schaut euren Freunden zu und unterstützt sie.
Gutes Blatt
Ship it
Euer Daniel ‚Pumaster’ Pum